Sterbefasten Freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit
SterbefastenFreiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit

Rechtliche Aspekte

  1. Aufklärung über die medizinischen Folgen von Sterbefasten
  2. Die Freiverantwortlichkeit und die Wohlerwogenheit müssen vorher geklärt sein.
  3. Die Modifizierung der Garantenpflicht* sollte vorliegen
  4. Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

 

 

    Ob die neuen rechtlichen Bestimmungen des § 217 StGB vom 6. Nov. 2015 über den Assistierten
    Suizid auch auf das Sterbefasten/ FVNF anzuwenden sind, ist umstritten. Derzeit liegen Beschwerden
    beim Bundesverfassungsgericht vor.

 

 

 

 

 * Garantenpflicht: Vordrucke siehe unter LITERATUR

 


Im Seminar  erarbeiten wir gemeinsam:

  •  Ist der Sterbewillige im Vorfeld ausreichend aufgeklärt worden?
  •  Ist der Entschluss freiverantwortlich und  wohlerwogen gefasst?
  •  Sind alle möglichen Lebensalternativen erörtert worden?
  •  Für wen ist Sterbefasten "geeignet"?
  •  Was geschieht beim Sterbefasten mit dem Körper?
  •  Ist "Verhungern und Verdursten" nicht schrecklich?
  •  Handelt es sich beim Sterbefasten um Suizid?
  •  Welche pflegerischen Maßnahmen sind unbedingt zu beachten?  
     Welche Hilfsmittel braucht man?
  •  Wie lange dauert ein solcher Sterbeprozess?
  •  Welche vorbereitende Kommunikation ist erforderlich?
  •  Kann man es alleine bewerkstelligen oder benötigt man ein Team?
  •  Wie kann man die verbleibende Zeit bereichernd gestalten?
  •  Wie sind die Möglichkeiten der spirituellen und abschiedlichen
     Begegnung?
  •  Was macht dieses selbstbestimmte Sterben so wertvoll (und einzigartig)?
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Hans-Christoph und Christiane zur Nieden 2014